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Meridianlehre (Leitbahnen)

Die Meridianlehre beschreibt ein Netzwerk von Leitbahnen (Jing‑Luo), das Qi und Blut transportiert und funktionale Beziehungen zwischen Organen, Körperoberfläche und inneren Strukturen herstellt.

Einordnung

Die Meridianlehre ist ein zentrales Ordnungsprinzip der TCM; sie erklärt Punktwirksamkeit, Querverbindungen (z. B. Luo‑, Jing‑Bie), und die Struktur von Rezepturen, die Meridiane gezielt beeinflussen.

Praxisbezug

Beispiel: Der Magen‑Hauptmeridian verbindet Gesicht, Kiefer und Verdauung; Punktwahl und Kräuterfolgen orientieren sich an Meridianverläufen.

Dieses Glossar erklärt TCM-Begriffe und ersetzt keine Diagnose, Therapie oder medizinische Beratung.