TCM-Glossar
Begriffe, Muster und Zusammenhänge der TCM
Das Glossar verbindet einfache Erklärungen mit fachlicher Orientierung. Die Verbindungen führen dich direkt zu verwandten Begriffen.
Acht subtile Kanäle des Herzens
Die acht subtilen Kanäle des Herzens sind ein Unterrichtsbegriff für feine Herz-Verbindungen, die Shen und Gedächtnis beeinflussen.
Akupressur
Akupressur arbeitet mit Druck statt mit Nadeln. Sie steht in Verbindung mit Akupunktur, Leitbahnen und Akupunkturpunkten.
Verbindungen
Akupunktur
Akupunktur setzt feine Nadeln an spezifischen Punkten, um gestörte Prozesse zu regulieren und energetische Zusammenhänge zu beeinflussen.
Verbindungen
Qi Leitbahnen (Meridianen) Zang-Fu Muster Qi Gong Meditation Herz 8 (HT8)
Amnesie
Amnesie bedeutet, dass Erinnerungen oder Gedächtnisinhalte teilweise oder vollständig verloren gehen.
Angst
Angst beschreibt eine emotionale Dynamik, bei der Energie schwinden oder sich verkrampfen kann.
Verbindungen
Emotionen in der TCM Yin in Yang Wasser Zhi Kälte Mangel Unsicherheit
Anurie
Anurie bedeutet, dass kaum oder kein Urin ausgeschieden wird.
Verbindungen
Aphten
Aphten sind schmerzhafte kleine Schleimhautstellen im Mund.
Verbindungen
Herz Feuer Blase Zunge Hitze Glossitis
Asthma
Asthma ist eine chronische Erkrankung der Atemwege mit anfallsweiser Atemnot, Engegefühl und Husten.
Verbindungen
Lunge Lungen Qi Nieren Magen Tan / Phlegm (Schleim) Lungen Yin
Bai Hui (Du 20)
Punkt am Scheitel, der auf Shen wirkt und Wind‑Zustände klärt. Häufig eingesetzt bei Kopfschmerz, Schwindel und psychischen Unruhen.
Bai Lao (extra)
Extra‑Punkt in der Nackenregion, eingesetzt bei Kehlkopf‑, Husten‑ und Stimmproblemen sowie Spannung im Hals.
Bao Gong
Bao Gong bezeichnet in der TCM den Uterus bzw. den Funktionsraum der Gebärmutter. Der Begriff steht oft in Verbindung mit Menstruation und Fruchtbarkeit.
Verbindungen
Begierde
Begierde beschreibt eine erhitzende emotionale Dynamik, die zugleich aktivieren und erschöpfen kann.
Verbindungen
Emotionen in der TCM Yang in Yang Feuer Qi Hitze Yin Säfte (Yin Je)
Bi Syndrom
Bi Syndrom beschreibt schmerzhafte Blockaden durch äußere Einflüsse wie Wind, Kälte, Nässe oder Hitze.
Verbindungen
Wind Kälte Nässe Kälte Nässe Hitze
Bl 20 (Pishu) – Milz
Rücken‑Shu‑Punkt der Milz; unterstützt Milzfunktion, Verdauung und Qi‑Transformation.
Bl 23 (Shenshu) – Niere
Rücken‑Shu‑Punkt der Niere; verwendet zur Stärkung von Jing und Nierenfunktion.
Blase
Die Harnblase ist das Yang‑Organ der Niere und steuert Speicherung und Ausscheidung von Urin. In der TCM ist sie für das dynamische Gleichgewicht von Flüssigkeiten verantwortlich; Funktionsstörungen führen zu Problemen beim Wasserlassen oder Harnverhalt.
Blase 1 (BL1)
Blase 1 liegt am inneren Augenwinkel. In der TCM-Einordnung startet dort der Gesichtsteil des Magenmeridians.
Verbindungen
Blasen Nässe
Blasen Nässe beschreibt Feuchtigkeit im Blasen-Funktionskreis. In der TCM-Einordnung zeigt sie sich je nach Muster als Nässe Hitze oder Nässe Kälte.
Verbindungen
Blase Nässe Tai Yang
Blut
Blut steht in enger Wechselwirkung mit Qi. Es bestimmt Energie, Kraft und Regeneration mit. Im Zusammenhang mit Emotionen wird Blut als materielle Grundlage für Ruhe, Klarheit und Verankerung des Geistes beschrieben.
Blut Hitze
Blut Hitze beschreibt ein Muster, bei dem Hitze die Blutebene bewegt oder reizt. In der TCM-Einordnung steht der Begriff bei Haut, Blutungen, Unruhe und entzündlichen Zeichen.
Blut Mangel
Blut Mangel beschreibt in der TCM eine schwache nährende Blutqualität. Die TCM-Einordnung verbindet ihn mit Schlaf, Augen, Sehnen, Haaren und Erschöpfung.
Verbindungen
Blut‑Stase
Besonders wichtig ist hier die Herz-bezogene Blutstase als mögliche Spätfolge von Tan (Schleim). In der TCM gehören blutbewegende Kräuter zu diesem Denkrahmen.
Blutsanierung
Blutsanierung ist im TCM-Kontext ein Arbeitsbegriff für das Klären und Bewegen der Blut-Ebene.
Botschaftskraut
Ein Botschaftskraut lenkt eine Rezeptur in einen bestimmten Bereich, eine Leitbahn oder zu einer funktionellen Aufgabe.
Bronchitis
Bronchitis bezeichnet eine Entzündung der Bronchien, meist mit Husten und Auswurf.
Verbindungen
Chinesische Kräutermedizin
Die chinesische Kräutermedizin ist eine zentrale Säule der TCM und reguliert innere Prozesse über Substanzen.
Chong Mai
Chong Mai verbindet die Verteilungsfunktionen des Mittleren Erwärmers; Öffnungspunkt Mb4 wird genannt; zentrale Rolle bei Menstruation und Jing‑Verteilung.
Chuan Mu Tong (Clematidis armandii caulis)
Traditionelles Pflanzen‑Drogen‑Exemplar, verwendet in Formulierungen (in historischen Kontexten).
Colitis Ulcerosa
Colitis Ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Im TCM-Kontext erscheint sie als Beispiel bei Dickdarm, Nässe Hitze und Ausscheidung.
Verbindungen
Dai Mai (Gürtelmeridian)
Quer verlaufender Meridian, der die vertikalen Leitbahnen umgürtet und die Verbindung zwischen oberen und unteren Körperabschnitten beeinflusst.
Dao
Dao beschreibt die kaum fassbare Ganzheit, aus der Bewegung, Gegensätze und Wandel hervorgehen.
Verbindungen
Daoismus Daodejing Laozi Yin und Yang Komplementäre Polarität
Daodejing
Das Daodejing ist eine zentrale Textgrundlage des daoistischen Denkens.
Verbindungen
Daoismus
Der Daoismus bildet eine philosophische Grundlage des TCM-Denkens.
Verbindungen
Darmflora
Darmflora bezeichnet die Gesamtheit der Mikroorganismen im Darm.
Verbindungen
Dickdarm Milz Magen Nässe Tan / Phlegm (Schleim) Darmsanierung
Darmsanierung
Darmsanierung ist ein westlich geprägter Begriff für Maßnahmen, die Darmmilieu und Verdauung stabilisieren sollen.
Delirium
Delirium bezeichnet einen akuten Zustand von Verwirrtheit und gestörter Aufmerksamkeit.
Depression
Depression beschreibt im TCM-Modell eine anhaltende, absinkende und chronische emotionale Dynamik.
Verbindungen
Emotionen in der TCM Yin in Yang Stagnation Mangel Kälte Yin Substanz
Depression (Dian)
Dian beschreibt in der TCM einen depressiven oder zurückgezogenen Geisteszustand, der im TCM-Kontext mit Schleim und blockierten Herzöffnungen verbunden wird.
Verbindungen
Herz Shen Schleim Dünndarm Herzöffnungen Tan / Phlegm (Schleim) Blut-Stase Kuang
Diabetes Mellitus Typ 2
Diabetes Mellitus Typ 2 ist eine Stoffwechselerkrankung mit erhöhtem Blutzucker. In der TCM-Einordnung erscheint er bei Milz, Nässe Hitze und Herz-Schleim-Hitze erwähnt.
Verbindungen
Dickdarm
Der Dickdarm führt unverdauliche Reste aus dem Körper und reguliert die Stuhlentleerung. Er ist mit der Lunge und dem Qi‑Fluss verbunden; Störungen zeigen sich als Verstopfung, Durchfall oder Schleim im Stuhl.
Verbindungen
Lunge Yang Qiao Mai Gesicht Augen
Dickdarm 14 (LI14)
Dickdarm 14 liegt im Verlauf zur Schulter. In der TCM-Einordnung wird er bei Schulterbeweglichkeit und Schulterschmerz genannt.
Verbindungen
Dickdarm 15 (LI15, Jian Yu)
Dickdarm 15 ist ein Schulterpunkt und Kreuzungspunkt mit Yang Qiao Mai. Die TCM-Einordnung nennt ihn bei Schulter und ZNS-Bezügen.
Verbindungen
Dickdarm 20 (LI20, Ying Xiang)
Dickdarm 20 liegt an der Nase. In der TCM-Einordnung steht er bei Nase, Nebenhöhlen und Yang-Ming-Verlauf im Gesicht.
Verbindungen
Dickdarm 4 (LI4, He Gu)
Dickdarm 4 ist ein wichtiger Punkt des Yang-Ming-Systems. In der TCM-Einordnung dient er als Hinweis auf Kraft und Zustand von Yang Ming.
Verbindungen
Dickdarm 6 (LI6, Pian Li)
Dickdarm 6 ist ein Luo-Punkt. In der TCM-Einordnung steht er bei Ohren, Gehör und Tinnitus-Bezügen.
Verbindungen
Dickdarm Hitze
Dickdarm Hitze beschreibt ein Hitze-Muster im Dickdarm. In der TCM-Einordnung steht es bei trockener Verstopfung, Blutung oder entzündlichen Zeichen.
Dickdarm Nässe
Dickdarm Nässe beschreibt feuchte Blockaden im Dickdarm-Funktionskreis. Im TCM-Kontext erscheint sie bei Haut, Gesicht, Schultern, Augen und Ausscheidung.
Verbindungen
Dickdarm Nässe Nässe Hitze Nässe Kälte
Dickdarm Qi
Dickdarm Qi beschreibt die Bewegungs- und Ausscheidungskraft des Dickdarms. Im TCM-Kontext hängt sie mit Lunge, Nieren und Abwärtsbewegung zusammen.
Differentialdiagnose
Differentialdiagnose meint in der TCM das Erkennen eines energetischen Gesamtbildes statt das Sammeln einzelner Symptome oder isolierter Befunde.
Drei Yin (Three Yin)
Bezeichnet in bestimmten Klassifikationen drei Yin‑Aspekte oder Yin‑Meridiane, die gemeinsam tiefere, nährende Funktionen übernehmen (z. B. Tai Yin, Shao Yin, Jue Yin in einigen Kontexten).
Du Mai
Du Mai steht in Verbindung mit Dünndarmfunktionen (Öffnung SI3) und hat Einfluss auf ZNS‑Störungen; wichtige Punkte z.B. Du20, Du20/ Du Mai Verlauf.
Du Mai 24 (DU24, Shen Ting)
Du Mai 24 liegt im Stirnbereich. In der TCM-Einordnung wird er als Treffpunkt im Gesichtsfeld und bei Shen-Bezügen genannt.
Verbindungen
Dünndarm
Der Dünndarm trennt Reines von Unreinem und unterstützt die Aufnahme von Nährstoffen. Er arbeitet eng mit Magen und Milz zusammen; Disharmonien äußern sich in Verdauungsstörungen und unvollständiger Aufnahme von Nährstoffen.
Dünndarm 3 (SI3, Hou Xi)
Dünndarm 3 ist der Öffnungspunkt des Du Mai. In der TCM-Einordnung verbindet er Dünndarm, Wirbelsäule und ZNS-Bezüge.
Verbindungen
Dünndarm Hitze
Dünndarm Hitze beschreibt Hitze im Dünndarm-Funktionskreis. In der TCM-Einordnung kann Herz-Feuer über den Dünndarm zur Blase weitergeleitet werden.
Verbindungen
Dünndarm Nässe
Dünndarm Nässe beschreibt feuchte Blockaden im Dünndarm-Funktionskreis. In der TCM-Einordnung betrifft das Resorption, Sprache, Klarheit und Ausscheidung.
Verbindungen
Dünndarm Nässe Tai Yang
Dysurie
Dysurie bezeichnet erschwertes oder schmerzhaftes Wasserlassen.
Eifersucht
Eifersucht beschreibt eine emotionale Dynamik zwischen Hitze, Feuchtigkeit, Aggression und Grübeln.
Verbindungen
Emotionen in der TCM Yang in Yang Holz Hitze Feuchtigkeit Grübeln
Einzelkraut
Ein Einzelkraut ist eine einzelne Substanz der chinesischen Kräutermedizin.
Emotionen in der TCM
Emotionen gelten in der TCM als Bewegungen von Qi und als Veränderungen im Organismus.
Endokarditis
Endokarditis ist eine Entzündung der Herzinnenhaut.
Verbindungen
Energetisches Muster
Ein energetisches Muster beschreibt vernetzte Prozesse, Funktionen und Beziehungen im Körper und dient als Basis für die Therapie.
Epilepsie
Epilepsie bezeichnet in der westlichen Medizin wiederkehrende epileptische Anfälle. Im TCM-Kontext taucht der Begriff im Zusammenhang mit Wind, Schleim, ZNS und Gallenblase auf.
Verbindungen
ZNS
Erde
Erde beschreibt in Wu Xing die Wandlungsphase von Mitte, Sammlung und Zusammenhalt.
Verbindungen
Wu Xing Sheng-Zyklus Ke-Zyklus Grübeln Sorgen Yin in Yang Yi Milz
Ernährung
Ernährung wirkt in der TCM kontinuierlich und alltagsnah auf den Organismus.
Verbindungen
energetisches Muster Hitze Kälte Mangel Stagnation Feuchte Hitze Chinesische Kräutermedizin Konstitution
Feng Tan
Feng Tan bedeutet Wind-Schleim. Das Muster beschreibt eine bewegliche, blockierende Dynamik, die im TCM-Kontext oft bei neurologischen Beschwerden auftaucht.
Verbindungen
Nei Feng Tan Gallenblase ZNS
Feuchte Hitze
Feuchte Hitze ist ein energetisches Muster, bei dem Feuchtigkeit und Hitze zusammenwirken.
Verbindungen
Feuer
Feuer beschreibt in Wu Xing die Wandlungsphase von Entfaltung, Ausdruck und Wärme.
Verbindungen
Wu Xing Sheng-Zyklus Ke-Zyklus Begierde Schock Yang in Yang Herz Yuan Shen
Fülle
Fülle beschreibt ein energetisches Muster, bei dem ein Zuviel oder eine Verdichtung im Vordergrund steht.
Verbindungen
Funktion
Funktion steht im Zusammenhang mit Bewegung, Aktivität und Yang. Sie wird von Substanz getragen und stabilisiert. Körper und Psyche erscheinen in der TCM als Funktionsgefüge statt als Summe einzelner Teile.
Verbindungen
Gallenblase
Die Gallenblase speichert und gibt die Galle frei und ist in der TCM mit Entscheidungsfähigkeit verbunden. Sie arbeitet funktionell mit der Leber zusammen; Störungen zeigen sich in Verdauungsproblemen, Unsicherheit oder Schulter‑/Rippenschmerzen.
Gallenblase 14 (GB14, Yang Bai)
Gallenblase 14 liegt im Stirn- und Augenbereich. In der TCM-Einordnung wird der Punkt bei klarer Sicht und Verbindung zum Dickdarmmeridian genannt.
Verbindungen
Gallenblasen Feuer
Gallenblasen Feuer beschreibt ein Hitze-Muster im Shao Yang. In der TCM-Einordnung steht es bei Migräne, Schlaf, Augen, Schwindel und innerem Wind.
Verbindungen
Gallenblase Hitze Shao Yang
Gallenblasen Nässe
Gallenblasen Nässe beschreibt feuchte Blockaden im Gallenblasen-Funktionskreis. Im TCM-Kontext erscheint sie mit Schleim, Kälte oder Hitze.
Verbindungen
Gallenblase Nässe Shao Yang
Gallenblasen Qi
Gallenblasen Qi beschreibt die regulierende Kraft der Gallenblase. Im TCM-Kontext hängt sie mit Mut, Entscheidung, Magenbewegung, Dai Mai und Shao Yang zusammen.
Verbindungen
Gallenblase Qi Shao Yang
Gallenblasen Yang
Gallenblasen Yang beschreibt den aktiven, wärmenden Anteil der Gallenblase. In der TCM-Einordnung kann seine Fülle Hitze und seitliche Beschwerden fördern.
Verbindungen
Gallenblase Yang Shao Yang
Gastritis
Gastritis bezeichnet eine Entzündung der Magenschleimhaut.
Verbindungen
Gb 37 (Guang Ming)
Punkt des Gallenblasenmeridians mit starker Indikation für Augen‑ und Sehstörungen; wirkt auf visuelle Klarheit und den Meridiansverlauf.
Gehirn (ZNS)
In der westlichen Anatomie das zentrale Nervensystem; in TCM‑Kommentaren wird das Gehirn häufig mit Jing, Marrow und Ying‑Fen in Beziehung gesetzt, vor allem bezüglich Funktion und Entwicklungsaspekten.
Geisteswesen
Geisteswesen beschreiben spezialisierte Funktionen der Psyche innerhalb der TCM.
Gesichtsdiagnostik
Gesichtsdiagnostik ist ein Bestandteil der TCM-Differentialdiagnose und gehört zum Beobachten.
Verbindungen
Differentialdiagnose Anamnese Pulsdiagnostik Zungendiagnostik Energetisches Muster
Glossitis
Glossitis bezeichnet eine Entzündung der Zunge.
Verbindungen
Grübeln
Grübeln beschreibt eine festhaltende emotionale Dynamik, bei der Bewegung in Stillstand übergehen kann.
Verbindungen
Emotionen in der TCM Yin in Yang Erde Yi Qi Stagnation Feuchtigkeit
GUI
GUI bezeichnet in klassischen TCM-Texten störende Geistes- oder Schattenaspekte. Der Begriff steht im TCM-Kontext in Verbindung mit Hun, Blut und Shen auf.
Verbindungen
Hämaturie
Hämaturie bedeutet, dass Blut im Urin vorkommt.
Verbindungen
Herpes genitalis
Herpes genitalis ist eine Herpesinfektion im Genitalbereich.
Herpes labialis
Herpes labialis ist eine Herpesinfektion an den Lippen.
Herpes Zoster
Herpes Zoster ist eine schmerzhafte Viruserkrankung der Haut, die umgangssprachlich Gürtelrose heißt.
Herz
In der TCM ist das Herz mehr als ein Blutpumporgan: es gilt als Sitz des Geistes (Shen). Es steuert den Rhythmus von Blut und Bewusstsein, beeinflusst Schlaf, Emotionen und klares Denken. Störungen des Herzens zeigen sich häufig als Schlafprobleme, Unruhe oder Konzentrationsschwierigkeiten.
Herz 8 (HT8)
Herz 8 (HT8) ist ein Beispiel für einen Akupunkturpunkt innerhalb einer Leitbahn.
Verbindungen
Herz Blut
Herz Blut nährt in der TCM das Herz und beherbergt den Shen. In der TCM-Einordnung steht es in Beziehung zu Schlaf, Gedächtnis und Bewusstsein.
Herz Feuer
Herz Feuer beschreibt ein Hitze-Muster des Herzens. In der TCM-Einordnung kann es Shen, Zunge, Blase und Blut beeinflussen.
Herz Qi
Herz Qi beschreibt die bewegende Kraft des Herzens. In der TCM-Einordnung richtet sie sich nach unten und beeinflusst Shen, Ausscheidung und Menstruation.
Herz Yang
Herz Yang beschreibt die wärmende und antreibende Seite des Herzens. Im TCM-Kontext erscheint es bei kaltem Schwitzen und erschöpfter Ausscheidung.
Herz Yin
Herz Yin beschreibt die kühlende, nährende Seite des Herzens. Ein Mangel wird im TCM-Kontext mit Nachtschweiß, Unruhe und Schlafproblemen verbunden.
Herzöffnungen
Herzöffnungen beschreiben im Unterrichtsmaterial feine Zugänge des Herzens, die mit Shen, Klarheit und geistiger Präsenz verbunden sind.
Verbindungen
Herz shen Depression (Dian) Kuang Tan / Phlegm (Schleim) Blut-Stase
Hitze
Hitze ist ein energetisches Muster, bei dem Kühlung oder Regulation im Vordergrund stehen.
Holz
Holz beschreibt in Wu Xing die Wandlungsphase von Aufbruch, Wachstum und Bewegung.
Verbindungen
Wu Xing Sheng-Zyklus Ke-Zyklus Zorn Eifersucht Yang in Yang Leber
Hun
Hun ist eines der fünf Geisteswesen und steht für einen Anteil der Psyche.
Verbindungen
Hypertonie
Hypertonie bedeutet dauerhaft erhöhter Blutdruck.
Verbindungen
Leber Gallenblase Nei Feng Blut-Stase Tan / Phlegm (Schleim)
Hypothermie
Hypothermie bedeutet eine zu niedrige Körpertemperatur.
Verbindungen
Ich‑Haftigkeit (Ego/Ich‑Bezug)
Beschreibt in Lehrtexten die Neigung zur Ich‑Orientierung, die sich in psychischen Mustern und der Beziehung von Shen/Geist äußern kann.
Ischialgie
Ischialgie bezeichnet Schmerzen entlang des Ischiasnervs, oft mit Ausstrahlung in Gesäß oder Bein.
Jin/Ye (Körperflüssigkeiten)
Jin (leicht, flüssig) und Ye (dicker) sind Körperflüssigkeiten, die Gewebe befeuchten und nähren; reguliert durch Milz, Lunge und Nieren.
Jing (Essenz)
Jing bestimmt Entwicklung, Wachstum, Fruchtbarkeit und Vitalität. Im Unterschied zu Qi regeneriert es sich nur langsam. wird Jing im Zusammenhang mit der Nierenfunktion und der Extraktion/Weiterleitung von Nährstoffen erwähnt.
Jing Bie
Jing Bie sind Sonderleitbahnen. Sie verbinden tiefere Körperbereiche mit Hauptleitbahnen und inneren Organen.
Verbindungen
Jing Mai Luo Mai Meridianlehre
Jing Luo
Jing Luo ist der Sammelbegriff für Hauptleitbahnen und Verbindungsgefäße. Er beschreibt das Netzwerk, durch das Qi und Blut in der TCM zirkulieren.
Verbindungen
Jing Mai Luo Mai Meridianlehre
Jing Mangel
Jing Mangel beschreibt eine Schwäche der Essenz. Im TCM-Kontext hängt das mit Wachstum, Fortpflanzung, Knochen, Gehirn und Alterungsprozessen zusammen.
Verbindungen
Jue Yin
Eine der sechs klassischen Schichten; Jue Yin‑Muster sind komplex und können gleichzeitig Hitze‑ und Kälte‑Erscheinungen zeigen, oft verbunden mit peripheren und zentralen Symptomen.
Kaiser-Minister-Assistent-Bote
Kaiser-Minister-Assistent-Bote beschreibt die Rollenverteilung von Kräutern innerhalb einer chinesischen Rezeptur.
Kaiserkraut
Ein Kaiserkraut ist das führende Kraut einer chinesischen Rezeptur.
Kälte
Kälte ist ein energetisches Muster, bei dem Wärmung und Aktivierung im Vordergrund stehen.
Verbindungen
Ke-Zyklus
Der Ke-Zyklus beschreibt kontrollierende Beziehungen innerhalb der fünf Wandlungsphasen.
Verbindungen
Wu Xing Holz Feuer Erde Metall Wasser Sheng-Zyklus Emotionen in der TCM Yin und Yang
Klassische Rezepturen
Klassische Rezepturen sind überlieferte Kräuterformeln der chinesischen Medizin.
Kreislauf (Xue / Blutzirkulation)
Kreislauf schützt das Herz und beeinflusst Haut, Nieren und Gehirn; Quantität und Qualität des Blutes sind diagnostisch wichtig.
Kuang
Kuang bezeichnet in der TCM einen manischen oder stark erregten Geisteszustand. Der Begriff wird oft dem Gegenpol Dian gegenübergestellt.
Verbindungen
Dian Shen Schleim Hitze
Laozi
Laozi gilt als der Weise, dem das Daodejing der Legende nach zugeschrieben wird.
Verbindungen
Leber
Die Leber speichert das Blut und sorgt für den freien Fluss von Qi im Körper. Sie reguliert Emotionen, Menstruation und die Bewegung von Energie; Stagnation der Leber‑Qi zeigt sich als Reizbarkeit, Schmerzen und Menstruationsstörungen.
Verbindungen
Leber Blut
Leber Blut nährt in der TCM Augen, Sehnen, Muskeln und den Hun. Die TCM-Einordnung verbindet es mit Schlaf, Träumen und Bewegungsapparat.
Leber Feuer
Leber Feuer beschreibt ein starkes Hitze-Muster der Leber. In der TCM-Einordnung kann es Lunge, Haut, Augen und Blut beeinflussen.
Leber Nässe
Leber Nässe beschreibt eine feuchte Blockade im Leber-Funktionskreis. In der TCM-Einordnung wird sie bei Haut, Lippen und Gewebe erwähnt.
Verbindungen
Leber Nässe Nässe Kälte Nässe Hitze
Leber Qi
Leber Qi steht für den freien Fluss und die regulierende Kraft der Leber. In der TCM-Einordnung beeinflusst es Psyche, Menstruation, Lunge und Darm.
Leber Yin
Leber Yin beschreibt die kühlende, nährende Seite der Leber. Ein Mangel kann im TCM-Kontext Augen, Schlaf, Hitze und Sehnen betreffen.
Verbindungen
Leere Hitze
Leere Hitze bei Herz‑Yin‑Mangel führt zu Nachtschweiß, Insomnia und innerer Unruhe; wichtig für Differenzierung bei Schweiß‑ und Schlafstörungen.
Leitbahnen (Jing Mai) & Luo (Nebenbahnen)
Jing Mai sind Hauptleitbahnen; Luo sind verbindende Nebenbahnen innerhalb des Leitbahnsystems.
Verbindungen
Leitbahnen (Meridiane) Jing Luo Luo Mai Magen-Hauptmeridian Akupunkturpunkte Rezeptur
Leitbahnen (Meridiane)
Leitbahnen bilden ein dynamisches System. Sie verbinden Qi, Organe, funktionelle Zusammenhänge und Akupunkturpunkte. Akupunktur arbeitet mit klar definierten Punkten, die bestimmten Leitbahnen zugeordnet sind.
Verbindungen
Lunge
Die Lunge steuert die Atmung und verteilt das Yuan‑Qi über den Körper. Sie spielt eine Schlüsselrolle bei der Abwehr (Wei‑Qi) gegen äußere Pathogene und reguliert Flüssigkeiten und die Hautoberfläche. Symptome einer Lungen‑Schwäche sind Atemnot, Husten und erhöhte Infektanfälligkeit.
Lunge: obere Öffnung Nase, untere Öffnung Urethra
In manchen klassischen Kommentaren werden Zuordnungen der Lungenfunktion zu Körperöffnungen beschrieben (z. B. Nase als obere Öffnung).
Lungen Qi
Lungen Qi beschreibt die funktionelle Kraft der Lunge. Es bewegt Atmung, verteilt Qi und Flüssigkeiten und senkt Qi nach unten ab.
Lungen Yang
Lungen Yang beschreibt die wärmende und bewegende Kraft der Lunge. In der TCM-Einordnung steht sie in Beziehung zu Wei Fen und Oberfläche.
Lungen Yin
Lungen Yin beschreibt die kühlende und befeuchtende Seite der Lunge. Ein Mangel zeigt sich im TCM-Modell eher trocken und gereizt.
Lungenentzündung
Lungenentzündung ist eine Entzündung des Lungengewebes.
Luo Bian Zheng
Luo Bian Zheng beschreibt die Musteranalyse der Luo-Gefäße und Nebenbahnen.
Luo Mai
Luo Mai sind Verbindungsgefäße der Leitbahnen. Sie vernetzen Meridiane und können im TCM-Kontext Sinnesorgane oder Nebenverläufe erklären.
Verbindungen
Jing Mai Jing Luo Meridianlehre
Magen
Der Magen empfängt die Nahrung und leitet den Beginn der Verdauung ein; er arbeitet eng mit der Milz zusammen. Ein ausgeglichener Magen sorgt für guten Appetit und normale Verdauung; Disharmonien führen zu Völlegefühl, Übelkeit oder Sodbrennen.
Magen 1 (ST1)
Magen 1 liegt im Augenbereich. In der TCM-Einordnung steht er im Verlauf von Blase 1 zu Magen 8.
Verbindungen
Magen 30 (ST30, Qi Chong)
Magen 30 liegt im Unterleib. In der TCM-Einordnung erklärt er die Verbindung zwischen Magenmeridian und Unterleib.
Verbindungen
Magen 35 (ST35, Du Bi)
Magen 35 ist ein Kniepunkt. In der TCM-Einordnung steht er bei Kniegelenken und Magen-TMM.
Verbindungen
Magen 37 (ST37)
Magen 37 ist ein wichtiger Punkt des Magenmeridians. Im TCM-Kontext erscheint er bei Magenpunkten mit Shen- und ZNS-Bezug.
Verbindungen
Magen 39 (ST39)
Magen 39 ist ein Punkt des Magenmeridians. In der TCM-Einordnung wird er bei Magenpunkten mit Shen- und ZNS-Bezug genannt.
Verbindungen
Magen 40 (ST40, Feng Long)
Magen 40 ist ein Luo-Punkt und klassischer Schleim-Punkt. In der TCM-Einordnung steht er bei Dian, Schleim und Herzkanälen.
Verbindungen
Magen 45 (ST45)
Magen 45 ist ein Endpunkt des Magenmeridians. In der TCM-Einordnung wird er bei Magenpunkten mit Shen- und ZNS-Bezug genannt.
Verbindungen
Magen 6 (ST6)
Magen 6 ist ein Punkt im Kieferbereich. In der TCM-Einordnung wird er unter Magenpunkten mit Shen- und ZNS-Bezug genannt.
Verbindungen
Magen 8 (ST8)
Magen 8 liegt am Kopf. In der TCM-Einordnung wird er im Gesicht/Kopf-Verlauf mit Abzweigungen zu Du Mai 24 erwähnt.
Verbindungen
Magen Feuer
Magen Feuer beschreibt ein Hitze-Muster des Magens. In der TCM-Einordnung steht es bei Reflux, Zahnfleisch, Lunge, Blut und Unruhe.
Magen Kälte
Magen Kälte beschreibt ein Kältemuster im Magen. Im TCM-Kontext hängt es mit schwacher Verdauung, fehlendem Hunger und Kältezeichen zusammen.
Verbindungen
Magen Qi
Magen Qi beschreibt die Verdauungs- und Abwärtskraft des Magens. Es soll Nahrung aufnehmen, extrahieren und nach unten weiterleiten.
Magen Stau
Magen Stau beschreibt eine blockierte Magenbewegung. In der TCM-Einordnung kann er aus Gallenblasen-Qi-Stau entstehen und Völlegefühl oder Druck erklären.
Verbindungen
Magen Qi Qi Stau Gallenblasen Qi
Magen Yang
Magen Yang beschreibt die wärmende Verdauungskraft des Magens. Im TCM-Kontext hängt ein Mangel mit Kälte, Schwäche und wässrigem Schleim zusammen.
Verbindungen
Magen Yin
Magen Yin beschreibt die kühlende und befeuchtende Seite des Magens. In der TCM-Einordnung steht ein Mangel bei Trockenheit, Gastritis-Bezügen und rissiger Zunge.
Magen‑Hauptmeridian
Ein Hauptmeridian, der im Gesicht beginnt, über Thorax und Abdomen verläuft und starken Einfluss auf Verdauung, orale Strukturen und Qi‑Abwärtsbewegung hat.
Magisterrezeptur
Magisterrezepturen sind bewährte Rezepturen für typische energetische Muster.
Mangel
Mangel beschreibt ein energetisches Muster von Schwäche oder fehlender Ressource.
Verbindungen
energetisches Muster Qi Yin Yang Substanz Ernährung Chinesische Kräutermedizin
Marrow (Knochenmark)
wird die Zuständigkeit der Nieren für Knochen und Knochenmark erwähnt; Marrow ist relevant für geistige Kapazität und ZNS‑Funktionen.
Meditation
Meditation kann als begleitende Praxis Wahrnehmung und Präsenz fördern.
Verbindungen
Qi Gong Akupunktur Ruhe shen
Menstruation (Tian Gui)
Menstruation beschreibt im TCM-Kontext den zyklischen Blutfluss, der mit Tian Gui, Herz, Leber, Chong Mai und Ren Mai verbunden wird.
Meridianlehre (Leitbahnen)
Die Meridianlehre beschreibt ein Netzwerk von Leitbahnen (Jing‑Luo), das Qi und Blut transportiert und funktionale Beziehungen zwischen Organen, Körperoberfläche und inneren Strukturen herstellt.
Metall
Metall beschreibt in Wu Xing die Wandlungsphase von Struktur, Trennung und Verdichtung.
Verbindungen
Wu Xing Sheng-Zyklus Ke-Zyklus Trauer Sorgen Yin in Yang Po Lunge
Milz (Mittlerer Erwärmer)
Milz = Mittlerer Erwärmer; Transportfunktion, Resorption, Mund/Lippen als Schlüssel; Chong Mai Öffnung (Mb4) wird erwähnt.
Milz 4 (SP4, Gong Sun)
Milz 4 ist der Öffnungspunkt des Chong Mai. In der TCM-Einordnung verbindet er Mitte, Erde und inneren Qi-Fluss.
Verbindungen
Milz Qi
Milz Qi beschreibt die Transport- und Umwandlungskraft der Mitte. Im TCM-Kontext hängt es mit Resorption, Müdigkeit, Nässe und Blutungen zusammen.
Milz Yang
Milz Yang beschreibt die wärmende Kraft der Mitte. Ein Mangel wird im TCM-Kontext mit Kälte, Erschöpfung und dünner Ausscheidung verbunden.
Verbindungen
Milz Yin
Milz Yin beschreibt die nährende und befeuchtende Seite der Mitte. Im TCM-Kontext taucht der Begriff bei Muskelatrophie und ZNS-Bezügen auf.
Mittlerer Erwärmer
Der mittlere Erwärmer beschreibt im San-Chiao-Modell den Funktionsraum von Verdauung, Umwandlung und Transport.
Morbus Alzheimer
Morbus Alzheimer ist eine Form der Demenz. Im TCM-Kontext erscheint der Begriff im Zusammenhang mit Gedächtnis, Jing, Blutstau und Schleim.
Verbindungen
ZNS
Morbus Crohn
Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Im TCM-Kontext taucht er bei Resorptionsstörung, Dünndarm und Verdauung auf.
Verbindungen
Morbus Menière
Morbus Menière ist eine Erkrankung des Innenohrs mit Schwindelanfällen, Ohrgeräuschen und Hörproblemen. In der TCM-Einordnung steht der Begriff bei Gallenblase, Nieren und Schleim-Kälte-Mustern.
Verbindungen
Morbus Reynaud
Morbus Reynaud beschreibt anfallsartige Durchblutungsstörungen, meist an Fingern oder Zehen. Im TCM-Kontext taucht er bei Kreislauf, Blutstau und Kältebezügen auf.
Verbindungen
Multiple Sklerose
Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Im TCM-Kontext erscheint MS im Zusammenhang mit Wei Syndrom, Nieren und ZNS-Mustern.
Verbindungen
ZNS
Myokarditis
Myokarditis ist eine Entzündung des Herzmuskels.
Verbindungen
Nässe Kälte
Nässe Kälte beschreibt ein TCM-Muster mit Schwere, Kältegefühl und verlangsamter Bewegung. Es taucht im TCM-Kontext oft bei Verdauung, Gelenken und Flüssigkeiten auf.
Nei Feng
Nei Feng bedeutet innerer Wind. Die TCM nutzt den Begriff bei plötzlicher Bewegung, Zittern, Krämpfen oder neurologischen Mustern.
Verbindungen
Wind Feng Tan Gallenblase Leber
Nei Xi Yan
Nei Xi Yan sind Extra-Kniepunkte. In der TCM-Einordnung werden sie zusammen mit Magen 35 bei Kniegelenken genannt.
Verbindungen
Neurodermitis
Neurodermitis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung mit Juckreiz und Ekzemen.
Verbindungen
Xue Fen Ebene (Wen Bing Lun) Blut Hitze Feuchte Hitze Yang Ming Blutsanierung Darmsanierung
Nieren
Die Nieren speichern das Jing (Essenz) und sind grundlegend für Wachstum, Entwicklung und Fortpflanzung. Sie regulieren Wasserhaushalt, Knochen und das Hormon-/Fortpflanzungssystem; Nieren‑Schwäche zeigt sich oft in Ermüdung, Rückenschmerzen und Fortpflanzungsproblemen.
Verbindungen
Nieren 1 (KI1)
Nieren 1 liegt an der Fußsohle. In der TCM-Einordnung steht der Punkt im Zusammenhang mit Yin Qiao Mai und dem Eintritt von Wei Yang nach innen.
Verbindungen
Nieren Feuer
Nieren Feuer ist die ursprüngliche wärmende Kraft der Nieren. In der TCM-Einordnung treibt es San Chiao, Magen und Gallenblase an.
Verbindungen
Nieren Jing
Nieren Jing ist die Essenz, die in den Nieren gespeichert wird. In der TCM-Einordnung trägt sie Wachstum, Fortpflanzung, Knochen, Mark und Gehirn.
Verbindungen
Nieren Qi
Nieren Qi beschreibt die haltende und aufnehmende Kraft der Nieren. In der TCM-Einordnung trägt es Qi-Aufnahme, Ausscheidung und Fortpflanzung.
Nieren Yang
Nieren Yang beschreibt die wärmende Antriebskraft der Nieren. In der TCM-Einordnung treibt es Wasser, San Chiao, Verdauung und Ausscheidung an.
Nieren Yin
Nieren Yin beschreibt die kühlende und substanzielle Seite der Nieren. In der TCM-Einordnung steht es bei Jing, Knochen, Flüssigkeiten und Leere-Hitze.
Oberer Erwärmer
Der obere Erwärmer beschreibt im San-Chiao-Modell den Bereich von Kopf, Brustraum, Herz, Lunge und Kreislauf.
Ödem
Ein Ödem ist eine sichtbare oder tastbare Flüssigkeitseinlagerung im Gewebe.
Verbindungen
Nieren Blase Lunge San Chiao (Drei-Erwärmer) Jin/Ye (Körperflüssigkeiten) Nässe
Oligurie
Oligurie bedeutet, dass deutlich weniger Urin ausgeschieden wird als üblich.
Organzeit
Organzeit beschreibt in der TCM die Zuordnung von Organen und Funktionskreisen zu bestimmten Tageszeiten.
Otitis Media
Otitis Media ist eine Entzündung des Mittelohrs.
Verbindungen
Tinnitus Dickdarm 6 (LI6 Pian Li) Gallenblase Nieren Hitze
Parkinson
Parkinson ist eine neurologische Erkrankung mit Bewegungsverlangsamung, Zittern und Muskelsteifigkeit. In der TCM-Einordnung verbindet sich der Begriff mit Wind, Schleim und ZNS-Mustern verbunden.
Verbindungen
ZNS
Parodontose
Parodontose ist ein geläufiger Begriff für Erkrankungen des Zahnhalteapparats; fachlich wird oft Parodontitis gesagt.
Verbindungen
Magen Magen-Hauptmeridian Blut Hitze Blut Mangel Botschaftskraut
Pathogene: Wind / Cold / Heat
Wind symbolisiert Bewegung und wechselnde Symptome; Kälte führt zu Kontraktion/Blockade; Hitze zu Rötung, Entzündung und Beschleunigung. Relevanz in klinischer Differenzierung.
Perikard
Perikard wird häufig als Schutz des Herzens beschrieben; Perikard‑Störungen zeigen sich in Shen‑Symptomen und können bei emotionalen Traumata eine Rolle spielen.
Perikard (Xin Bao, Xin Bao Lao)
Perikard als Schutz des Herzens; in klinischen Mustern oft als Funktionskreis betrachtet.
Perikarditis
Perikarditis ist eine Entzündung des Herzbeutels.
Verbindungen
Perikard Perikard (Xin Bao Xin Bao Lao) Kreislauf Herz Herz Feuer
Po
Po ist die körpergebundene Instanz des Lebens.
Psoriasis
Psoriasis ist eine chronisch-entzündliche Hauterkrankung, die oft mit schuppenden Hautstellen einhergeht.
Pulsdiagnostik
Pulsdiagnostik ist ein Bestandteil der TCM-Differentialdiagnose.
Verbindungen
Differentialdiagnose Anamnese Gesichtsdiagnostik Zungendiagnostik Energetisches Muster Qi
Qi
Qi fließt in Leitbahnen (Meridianen) durch den Körper. Stagnationen des Qi können sich verstärken und Folgen in anderen Organen auslösen. In der TCM ist Qi die zentrale Dynamik, die Gesundheit und Krankheit verbindet.
Verbindungen
Qi Fen → Xue Fen (Pathologie)
In der Wen‑Bing‑Lehre kann ein rasches Fortschreiten von Qi‑Fen‑Störungen zu Xue‑Fen‑Pathologien führen; klinisch relevant bei schnellen Fieberverläufen.
Qi Gong
Qi Gong ist eine begleitende Praxis, die Wahrnehmung und Präsenz fördern kann.
Verbindungen
Qi Akupunktur Meditation Therapeutische Präsenz
Qi Mangel
Qi Mangel beschreibt in der TCM eine Schwäche der antreibenden Kraft im Körper. Betroffene wirken aus TCM-Sicht oft erschöpft, blass oder wenig belastbar.
Qi‑Stagnation
wird Qi‑Stagnation als Folge von Blockaden und als Ursache für weitere Muster (z. B. Blutstase) beschrieben.
Ren Mai
Ren Mai ist ein außerordentliches Gefäß auf der Körpervorderseite. Es wird oft mit Yin, Unterleib, Atmung und Konzeptionsgefäß übersetzt.
Rezeptur
Eine Rezeptur ist in der chinesischen Kräutermedizin eine gezielte Kombination mehrerer Substanzen.
Rhinitis
Rhinitis bezeichnet eine Entzündung oder Reizung der Nasenschleimhaut.
Säfte (Yin Je)
Sie unterstützen die Funktion von Organen und sichern die materielle Basis für Beweglichkeit und Schutz. Sie gehören zur Yin-Seite und stehen neben Blut und Jing.
San Chiao (Drei-Erwärmer)
San Chiao beschreibt in der TCM einen Funktionsraum, der den Körper in oberen, mittleren und unteren Erwärmer gliedert.
Verbindungen
Gallenblase Nieren Milz Nieren Feuer Oberer Erwärmer Mittlerer Erwärmer Unterer Erwärmer Nässe Hitze
San Chiao Nässe
San Chiao Nässe beschreibt stockende Flüssigkeiten im Drei-Erwärmer-System. In der TCM-Einordnung entsteht sie, wenn die Rotation von Qi und Flüssigkeiten verlangsamt.
Verbindungen
San Chiao Nässe Nieren Yang
San Chiao Qi
San Chiao Qi beschreibt die Bewegung des Drei-Erwärmers. Es koordiniert Auf- und Abbewegung von Qi, Yang, Yin und Flüssigkeiten.
Verbindungen
Schichtenmodell
Das Schichtenmodell beschreibt, wie Einflüsse verschiedene Ebenen des Körpers betreffen und sich als Muster entwickeln können.
Verbindungen
Schleim Hitze
Schleim Hitze beschreibt in der TCM eine zähe Blockade, die sich mit Hitzezeichen verbindet. In der TCM-Einordnung steht sie oft bei Unruhe, Entzündungstendenz oder verlegten Herzöffnungen.
Schleim Kälte
Schleim Kälte beschreibt eine zähe, blockierende Dynamik mit Kältezeichen. Im TCM-Kontext erscheint sie bei verlangsamten Prozessen, Trägheit und weißlich-wässrigen Sekreten.
Verbindungen
Tan Kälte Nässe Kälte
Schock
Schock beschreibt eine plötzliche emotionale Dynamik, bei der Regulation zusammenbrechen kann.
Verbindungen
Schweiß
Schweiß wird als Herz‑Flüssigkeit betrachtet; spontane Schweißausbrüche haben viele Ursachen und müssen in der Verschreibung unterschieden werden (Herz Qi/Herz Yin Mangel, Leere Hitze).
Shan Han Lun
Shan Han Lun bezeichnet eine klassische TCM-Lehre, die Krankheitsverläufe über sechs Schichten beschreibt.
Verbindungen
Wen Bing Lun (Lehre der fieberhaften Erkrankungen) Schichtenmodell Shao Yin Tai Yang Jue Yin
Shao Yang Qi
Qi‑Aktivitätsmuster, das zwischen innen und außen oszilliert; Shao‑Yang‑Muster zeigen oft Wechsel von Fieber und Frösteln oder halb‑innerliche, halb‑äußere Symptome.
Shao Yin
Eine der sechs klassischen Schichten; Shao‑Yin‑Muster betreffen Herz und Niere und äußern sich oft als Ermattung, Kälte oder Herz‑Nieren‑Dysbalance.
shen
shen beschreibt das störanfällige psychische System des Menschen.
Verbindungen
Yuan Shen Geisteswesen Herz Blut Jing Hun Po Yi Zhi Emotionen in der TCM
Shen (Gemüt des Kaisers)
Shen bezeichnet die geistig‑emotionalen Aspekte des Menschen; in der TCM wird Shen eng mit dem Herzen assoziiert.
Sheng-Zyklus
Der Sheng-Zyklus beschreibt nährende oder hervorbringende Beziehungen innerhalb der fünf Wandlungsphasen.
Verbindungen
Wu Xing Holz Feuer Erde Metall Wasser Ke-Zyklus Emotionen in der TCM Yin und Yang
Sinusitis
Sinusitis ist eine Entzündung der Nasennebenhöhlen.
Verbindungen
Lunge Dickdarm Dickdarm 20 (LI20 Ying Xiang) Magen-Hauptmeridian Tan / Phlegm (Schleim)
Sorgen
Sorgen beschreiben eine anhaltende emotionale Dynamik, die bindet, festhält und Energie nach innen zieht.
Verbindungen
Emotionen in der TCM Yin in Yang Erde Metall Grübeln Trauer Stagnation
Stagnation
Stagnation beschreibt eine Blockade oder ein Stocken von Qi, Blut oder anderen dynamischen Prozessen.
Verbindungen
Stuhlgang
Herz, Dünndarm und Dickdarm beeinflussen Stuhlgang; Muster reichen von atonischer Verstopfung bis zu Nässe/Hitze Durchfällen.
Substanz
Substanz wird dem Yin zugeordnet. Dazu gehören Flüssigkeiten, Blut und Jing. Emotionale Dynamiken können Substanz verbrauchen oder blockieren.
Verbindungen
Tai Chong (Le 3)
Yuan‑Punkt des Leber‑Meridians; reguliert Leber‑Qi, löst Stagnation und hat beruhigende Wirkung auf den Geist (Shen).
Tai Yang, Shao Yang und Yang Ming
Drei der sechs Schichten/meridianen Klassifikationen im klinischen Modell (Tai Yang: äußerste Schicht; Shao Yang: halb‑innerlich/halb‑äußere Schicht; Yang Ming: Wärmendes, innere Hitze).
Tai Yin
Tai Yin ist eine der sechs Schichten der TCM. Sie verbindet im TCM-Kontext Lunge und Milz.
Verbindungen
Tan / Phlegm (Schleim)
wird Schleim als Ursache für Herz‑Öffnungsblockaden (Depression, Dian) beschrieben; Schleim kann zu manischen Zuständen (Kuang) oder zu Apathie führen.
Tendino‑muskuläre Meridiane (TMM)
System von Leitbahnen, das Sehnen, Muskeln und ihre Funktionsketten verbindet; wichtig für Bewegung und lokalisierte Schmerzen.
Tian Gui
Tian Gui meint die „himmlische Flüssigkeit“ und steht in der TCM für Reifung, Menstruation und Fortpflanzungskraft.
Verbindungen
Tinnitus
Tinnitus bezeichnet Ohrgeräusche, die ohne äußere Schallquelle wahrgenommen werden.
Verbindungen
Dickdarm 6 (LI6 Pian Li) Gallenblase Nieren Luo Mai Schwindel
Trauer
Trauer beschreibt eine absinkende emotionale Dynamik, die mit Rückzug und weniger Energie verbunden wird.
Verbindungen
Ulcus
Ulcus bedeutet Geschwür, häufig im Magen oder Zwölffingerdarm.
Verbindungen
Unfruchtbarkeit
Unfruchtbarkeit beschreibt die Schwierigkeit, schwanger zu werden oder eine Schwangerschaft zu ermöglichen.
Unsicherheit
Unsicherheit beschreibt eine verunsichernde emotionale Dynamik im Umfeld der Wandlungsphase Wasser.
Verbindungen
Emotionen in der TCM Yin in Yang Wasser Angst Zhi Sheng-Zyklus
Unterer Erwärmer
Der untere Erwärmer beschreibt im San-Chiao-Modell den Funktionsraum von Nieren, Blase, Ausscheidung und Urogenitalsystem.
Wasser
Wasser beschreibt in Wu Xing die Wandlungsphase von Speicherung, Rückzug und Verdichtung.
Verbindungen
Wu Xing Sheng-Zyklus Ke-Zyklus Angst Unsicherheit Yin in Yang Zhi Niere
Wei / Ying / Yuan Qi
Kurz: Wei Qi = Abwehr/oberflächlicher Schutz; Ying Qi = nährende Funktion im Inneren; Yuan Qi = source/Antrieb. Relevante Unterscheidungen bei Wasserhaushalt, Absenkung/Verbreitung und Verbindung zu Organbahnen.
Wei Fen
Wei Fen ist die äußere Abwehrebene im Wen-Bing-Modell. Sie beschreibt, wie ein äußerer Einfluss zuerst die Oberfläche erreicht.
Verbindungen
Wei Qi Wen Bing Lun Qi Fen
Wei Qi
Abwehr‑Qi, das die äußeren Abwehrkräfte regelt; lokalisiert an der Körperoberfläche und in den Leitbahnen. Es schützt gegen äußere Pathogene und reguliert Schwitzen.
Wei Syndrom
Wei Syndrom beschreibt in der TCM Schwäche, Erschlaffung oder Abbau von Muskeln und Gliedmaßen.
Verbindungen
Wei Yang
Wei Yang ist der wärmende Yang-Aspekt der Abwehr an der Körperoberfläche. In der TCM-Einordnung bewegt er sich über Tai Yang und die Qiao Mai.
Verbindungen
Wei Qi Tai Yang Yang Qiao Mai Yin Qiao Mai
Wen Bing Lun (Lehre der fieberhaften Erkrankungen)
Klinische Tradition, die fieberhafte Erkrankungen in Schichten (Wei/Qi/Ying/Xue) klassifiziert und spezifische Arzneiformeln zuordnet.
Wu Xing
Wu Xing beschreibt die fünf Wandlungsphasen und ihre zyklischen Beziehungen.
Verbindungen
Yin und Yang Holz Feuer Erde Metall Wasser Sheng-Zyklus Ke-Zyklus Emotionen in der TCM Wandlung
Wu Xing (Fünf Elemente)
Systematische Beziehung unter Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser; Grundlage für Organbeziehungen und Zyklen.
Xue Fen Ebene (Wen Bing Lun)
Eine der vier Ebenen innerhalb der Wen‑Bing‑Lehre; die 'Ying/Xue' Ebenen beziehen sich auf Blut‑ und Nährschichten in fieberhaften Erkrankungen.
Xue Mai
Xue Mai sind Blutgefäße im TCM-Sprachgebrauch. Der Begriff verbindet Blut, Zirkulation und die Leitungswege im Körper.
Yang
Yang sorgt dafür, dass Prozesse stattfinden und Substanzen zirkulieren. Zum Yang gehört das Qi. Yang geht in zyklischen Wandlungen in Yin über.
Verbindungen
Yang in Yang
Yang in Yang beschreibt aktive, aufsteigende, kurze und intensive emotionale Dynamiken.
Verbindungen
Emotionen in der TCM Zorn Begierde Eifersucht Schock Holz Feuer Yang Qi Hitze Blut Säfte (Yin Je) Yin
Yang Ling Quan (Gb 34)
He‑Punkt des Gallenblasenmeridians; besonders wirksam bei Sehnen‑ und Muskelproblemen sowie für TMM‑Befunde.
Yang Qiao Mai
Gegenstück zum Yin Qiao; beeinflusst Gehfunktion, äußere Mobilität und das Wach‑/Aktivitätsniveau.
Yang-Mangel
Yang-Mangel beschreibt eine Schwäche der wärmenden, bewegenden oder aktivierenden Seite. Er steht in Verbindung mit Yang, Mangel und Kälte.
Yi
Yi beschreibt den strukturierenden Intellekt, das Denken und die Fokussierung.
Yin
Yin trägt und stabilisiert Funktionen, die durch Yang angestoßen werden. Zum Yin gehören Flüssigkeiten, Substanz, Blut und Jing. Yin geht in zyklischen Wandlungen in Yang über.
Verbindungen
Yin in Yang
Yin in Yang beschreibt passive, absinkende, anhaltende und chronische emotionale Dynamiken.
Yin Qiao Mai
Eines der acht außergewöhnlichen Gefäße; reguliert Haltung, Schlaf‑Rhythmen und die innere Balance von Ruhe‑/Bewegungsfunktionen.
Yin und Yang
Yin und Yang sind zwei komplementäre Prinzipien, die zusammen ein kontinuierlich veränderndes System von Ruhe und Aktivität, Kühlen und Wärmen bilden.
Yin-Mangel
Yin-Mangel beschreibt eine Schwäche der substantiellen, kühlenden oder befeuchtenden Seite. Er steht in Verbindung mit Yin, Mangel und Substanz.
Ying Fen / ZNS (Konzeptuelle Zuordnung)
In bestimmten Texten wird das Ying‑Fen mit zentralnervösen Funktionen in Beziehung gesetzt; solche Zuordnungen sind interpretativ.
Yuan Shen
Yuan Shen beschreibt den ursprünglichen und unverstellten Zustand des Geistes.
Zang-Fu
Zang-Fu beschreibt die Organe und Funktionskreise der TCM mit ihren körperlichen, energetischen und psychischen Aufgaben.
Zhi
Zhi ist die willensbildende Instanz.
Verbindungen
shen Geisteswesen Hun Po Yi Wasser Angst Unsicherheit Wille Antrieb
Zhong Feng
Zhong Feng ist ein klassischer TCM-Begriff für Schlaganfall-ähnliche Ereignisse. Wörtlich bedeutet er „vom Wind getroffen“.
Zorn
Zorn beschreibt eine aufsteigende emotionale Dynamik, die Qi stark nach oben bewegen kann.
Verbindungen
Emotionen in der TCM Yang in Yang Holz Qi Hitze Blut Stagnation
Zu Lin Qi (Gb 41)
Punkt des Gallenblasenmeridians mit Verbindung zum Dai Mai; verwendet bei Kopfschmerzen, Augen‑ und Costal‑Schmerzen sowie bei Shao‑Yang‑Mustern.
Zungendiagnostik
Zungendiagnostik ist ein Bestandteil der TCM-Differentialdiagnose.
Verbindungen
Differentialdiagnose Anamnese Gesichtsdiagnostik Pulsdiagnostik Energetisches Muster Hitze Kälte Mangel
Zuständigkeit für die Aufnahme des Qi
Konzept, welches beschreibt, welche Organe/Strukturen für die Aufnahme, Transformation und Verteilung von Qi verantwortlich sind (z. B. Milz, Lunge).
Zystitis
Zystitis ist eine Entzündung der Harnblase.
Verbindungen
Blase Blasen Nässe Feuchte Hitze Hämaturie Oligurie Herz Feuer