TCM-Glossar

Begriffe, Muster und Zusammenhänge der TCM

Das Glossar verbindet einfache Erklärungen mit fachlicher Orientierung. Die Verbindungen führen dich direkt zu verwandten Begriffen.

Akupunkturpunkte

Punkt am Scheitel, der auf Shen wirkt und Wind‑Zustände klärt. Häufig eingesetzt bei Kopfschmerz, Schwindel und psychischen Unruhen.

Akupunkturpunkte

Extra‑Punkt in der Nackenregion, eingesetzt bei Kehlkopf‑, Husten‑ und Stimmproblemen sowie Spannung im Hals.

Grundlagen

Bao Gong bezeichnet in der TCM den Uterus bzw. den Funktionsraum der Gebärmutter. Der Begriff steht oft in Verbindung mit Menstruation und Fruchtbarkeit.

Gesundheitsthemen

Bi Syndrom beschreibt schmerzhafte Blockaden durch äußere Einflüsse wie Wind, Kälte, Nässe oder Hitze.

Verbindungen

Akupunkturpunkte

Rücken‑Shu‑Punkt der Milz; unterstützt Milzfunktion, Verdauung und Qi‑Transformation.

Akupunkturpunkte

Rücken‑Shu‑Punkt der Niere; verwendet zur Stärkung von Jing und Nierenfunktion.

Grundlagen

Die Harnblase ist das Yang‑Organ der Niere und steuert Speicherung und Ausscheidung von Urin. In der TCM ist sie für das dynamische Gleichgewicht von Flüssigkeiten verantwortlich; Funktionsstörungen führen zu Problemen beim Wasserlassen oder Harnverhalt.

Verbindungen

Diagnostik

Blasen Nässe beschreibt Feuchtigkeit im Blasen-Funktionskreis. In der TCM-Einordnung zeigt sie sich je nach Muster als Nässe Hitze oder Nässe Kälte.

Verbindungen

Grundlagen

Blut steht in enger Wechselwirkung mit Qi. Es bestimmt Energie, Kraft und Regeneration mit. Im Zusammenhang mit Emotionen wird Blut als materielle Grundlage für Ruhe, Klarheit und Verankerung des Geistes beschrieben.

Diagnostik

Blut Hitze beschreibt ein Muster, bei dem Hitze die Blutebene bewegt oder reizt. In der TCM-Einordnung steht der Begriff bei Haut, Blutungen, Unruhe und entzündlichen Zeichen.

Verbindungen

Diagnostik

Blut Mangel beschreibt in der TCM eine schwache nährende Blutqualität. Die TCM-Einordnung verbindet ihn mit Schlaf, Augen, Sehnen, Haaren und Erschöpfung.

Diagnostik

Besonders wichtig ist hier die Herz-bezogene Blutstase als mögliche Spätfolge von Tan (Schleim). In der TCM gehören blutbewegende Kräuter zu diesem Denkrahmen.

Grundlagen

Chong Mai verbindet die Verteilungsfunktionen des Mittleren Erwärmers; Öffnungspunkt Mb4 wird genannt; zentrale Rolle bei Menstruation und Jing‑Verteilung.

Gesundheitsthemen

Colitis Ulcerosa ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Im TCM-Kontext erscheint sie als Beispiel bei Dickdarm, Nässe Hitze und Ausscheidung.

Grundlagen

Quer verlaufender Meridian, der die vertikalen Leitbahnen umgürtet und die Verbindung zwischen oberen und unteren Körperabschnitten beeinflusst.

Philosophie

Dao beschreibt die kaum fassbare Ganzheit, aus der Bewegung, Gegensätze und Wandel hervorgehen.

Verbindungen

Gesundheitsthemen

Diabetes Mellitus Typ 2 ist eine Stoffwechselerkrankung mit erhöhtem Blutzucker. In der TCM-Einordnung erscheint er bei Milz, Nässe Hitze und Herz-Schleim-Hitze erwähnt.

Grundlagen

Der Dickdarm führt unverdauliche Reste aus dem Körper und reguliert die Stuhlentleerung. Er ist mit der Lunge und dem Qi‑Fluss verbunden; Störungen zeigen sich als Verstopfung, Durchfall oder Schleim im Stuhl.

Verbindungen

Diagnostik

Dickdarm Hitze beschreibt ein Hitze-Muster im Dickdarm. In der TCM-Einordnung steht es bei trockener Verstopfung, Blutung oder entzündlichen Zeichen.

Verbindungen

Diagnostik

Dickdarm Nässe beschreibt feuchte Blockaden im Dickdarm-Funktionskreis. Im TCM-Kontext erscheint sie bei Haut, Gesicht, Schultern, Augen und Ausscheidung.

Verbindungen

Grundlagen

Dickdarm Qi beschreibt die Bewegungs- und Ausscheidungskraft des Dickdarms. Im TCM-Kontext hängt sie mit Lunge, Nieren und Abwärtsbewegung zusammen.

Verbindungen

Grundlagen

Bezeichnet in bestimmten Klassifikationen drei Yin‑Aspekte oder Yin‑Meridiane, die gemeinsam tiefere, nährende Funktionen übernehmen (z. B. Tai Yin, Shao Yin, Jue Yin in einigen Kontexten).

Grundlagen

Du Mai steht in Verbindung mit Dünndarmfunktionen (Öffnung SI3) und hat Einfluss auf ZNS‑Störungen; wichtige Punkte z.B. Du20, Du20/ Du Mai Verlauf.

Grundlagen

Der Dünndarm trennt Reines von Unreinem und unterstützt die Aufnahme von Nährstoffen. Er arbeitet eng mit Magen und Milz zusammen; Disharmonien äußern sich in Verdauungsstörungen und unvollständiger Aufnahme von Nährstoffen.

Verbindungen

Diagnostik

Dünndarm Hitze beschreibt Hitze im Dünndarm-Funktionskreis. In der TCM-Einordnung kann Herz-Feuer über den Dünndarm zur Blase weitergeleitet werden.

Diagnostik

Dünndarm Nässe beschreibt feuchte Blockaden im Dünndarm-Funktionskreis. In der TCM-Einordnung betrifft das Resorption, Sprache, Klarheit und Ausscheidung.

Verbindungen

Gesundheitsthemen

Epilepsie bezeichnet in der westlichen Medizin wiederkehrende epileptische Anfälle. Im TCM-Kontext taucht der Begriff im Zusammenhang mit Wind, Schleim, ZNS und Gallenblase auf.

Verbindungen

Diagnostik

Feng Tan bedeutet Wind-Schleim. Das Muster beschreibt eine bewegliche, blockierende Dynamik, die im TCM-Kontext oft bei neurologischen Beschwerden auftaucht.

Verbindungen

Grundlagen

Funktion steht im Zusammenhang mit Bewegung, Aktivität und Yang. Sie wird von Substanz getragen und stabilisiert. Körper und Psyche erscheinen in der TCM als Funktionsgefüge statt als Summe einzelner Teile.

Grundlagen

Die Gallenblase speichert und gibt die Galle frei und ist in der TCM mit Entscheidungsfähigkeit verbunden. Sie arbeitet funktionell mit der Leber zusammen; Störungen zeigen sich in Verdauungsproblemen, Unsicherheit oder Schulter‑/Rippenschmerzen.

Verbindungen

Diagnostik

Gallenblasen Feuer beschreibt ein Hitze-Muster im Shao Yang. In der TCM-Einordnung steht es bei Migräne, Schlaf, Augen, Schwindel und innerem Wind.

Verbindungen

Diagnostik

Gallenblasen Nässe beschreibt feuchte Blockaden im Gallenblasen-Funktionskreis. Im TCM-Kontext erscheint sie mit Schleim, Kälte oder Hitze.

Verbindungen

Grundlagen

Gallenblasen Qi beschreibt die regulierende Kraft der Gallenblase. Im TCM-Kontext hängt sie mit Mut, Entscheidung, Magenbewegung, Dai Mai und Shao Yang zusammen.

Verbindungen

Diagnostik

Gallenblasen Yang beschreibt den aktiven, wärmenden Anteil der Gallenblase. In der TCM-Einordnung kann seine Fülle Hitze und seitliche Beschwerden fördern.

Verbindungen

Akupunkturpunkte

Punkt des Gallenblasenmeridians mit starker Indikation für Augen‑ und Sehstörungen; wirkt auf visuelle Klarheit und den Meridiansverlauf.

Grundlagen

In der westlichen Anatomie das zentrale Nervensystem; in TCM‑Kommentaren wird das Gehirn häufig mit Jing, Marrow und Ying‑Fen in Beziehung gesetzt, vor allem bezüglich Funktion und Entwicklungsaspekten.

Philosophie

GUI bezeichnet in klassischen TCM-Texten störende Geistes- oder Schattenaspekte. Der Begriff steht im TCM-Kontext in Verbindung mit Hun, Blut und Shen auf.

Verbindungen

Grundlagen

In der TCM ist das Herz mehr als ein Blutpumporgan: es gilt als Sitz des Geistes (Shen). Es steuert den Rhythmus von Blut und Bewusstsein, beeinflusst Schlaf, Emotionen und klares Denken. Störungen des Herzens zeigen sich häufig als Schlafprobleme, Unruhe oder Konzentrationsschwierigkeiten.

Verbindungen

Grundlagen

Herz Blut nährt in der TCM das Herz und beherbergt den Shen. In der TCM-Einordnung steht es in Beziehung zu Schlaf, Gedächtnis und Bewusstsein.

Verbindungen

Diagnostik

Herz Feuer beschreibt ein Hitze-Muster des Herzens. In der TCM-Einordnung kann es Shen, Zunge, Blase und Blut beeinflussen.

Verbindungen

Grundlagen

Herz Qi beschreibt die bewegende Kraft des Herzens. In der TCM-Einordnung richtet sie sich nach unten und beeinflusst Shen, Ausscheidung und Menstruation.

Verbindungen

Diagnostik

Herz Yang beschreibt die wärmende und antreibende Seite des Herzens. Im TCM-Kontext erscheint es bei kaltem Schwitzen und erschöpfter Ausscheidung.

Verbindungen

Diagnostik

Herz Yin beschreibt die kühlende, nährende Seite des Herzens. Ein Mangel wird im TCM-Kontext mit Nachtschweiß, Unruhe und Schlafproblemen verbunden.

Verbindungen

Philosophie

Beschreibt in Lehrtexten die Neigung zur Ich‑Orientierung, die sich in psychischen Mustern und der Beziehung von Shen/Geist äußern kann.

Grundlagen

Jin (leicht, flüssig) und Ye (dicker) sind Körperflüssigkeiten, die Gewebe befeuchten und nähren; reguliert durch Milz, Lunge und Nieren.

Grundlagen

Jing bestimmt Entwicklung, Wachstum, Fruchtbarkeit und Vitalität. Im Unterschied zu Qi regeneriert es sich nur langsam. wird Jing im Zusammenhang mit der Nierenfunktion und der Extraktion/Weiterleitung von Nährstoffen erwähnt.

Verbindungen

Grundlagen

Jing Bie sind Sonderleitbahnen. Sie verbinden tiefere Körperbereiche mit Hauptleitbahnen und inneren Organen.

Verbindungen

Grundlagen

Jing Luo ist der Sammelbegriff für Hauptleitbahnen und Verbindungsgefäße. Er beschreibt das Netzwerk, durch das Qi und Blut in der TCM zirkulieren.

Verbindungen

Diagnostik

Jing Mangel beschreibt eine Schwäche der Essenz. Im TCM-Kontext hängt das mit Wachstum, Fortpflanzung, Knochen, Gehirn und Alterungsprozessen zusammen.

Verbindungen

Grundlagen

Eine der sechs klassischen Schichten; Jue Yin‑Muster sind komplex und können gleichzeitig Hitze‑ und Kälte‑Erscheinungen zeigen, oft verbunden mit peripheren und zentralen Symptomen.

Grundlagen

Kuang bezeichnet in der TCM einen manischen oder stark erregten Geisteszustand. Der Begriff wird oft dem Gegenpol Dian gegenübergestellt.

Verbindungen

Grundlagen

Die Leber speichert das Blut und sorgt für den freien Fluss von Qi im Körper. Sie reguliert Emotionen, Menstruation und die Bewegung von Energie; Stagnation der Leber‑Qi zeigt sich als Reizbarkeit, Schmerzen und Menstruationsstörungen.

Verbindungen

Grundlagen

Leber Blut nährt in der TCM Augen, Sehnen, Muskeln und den Hun. Die TCM-Einordnung verbindet es mit Schlaf, Träumen und Bewegungsapparat.

Verbindungen

Diagnostik

Leber Feuer beschreibt ein starkes Hitze-Muster der Leber. In der TCM-Einordnung kann es Lunge, Haut, Augen und Blut beeinflussen.

Verbindungen

Diagnostik

Leber Nässe beschreibt eine feuchte Blockade im Leber-Funktionskreis. In der TCM-Einordnung wird sie bei Haut, Lippen und Gewebe erwähnt.

Verbindungen

Grundlagen

Leber Qi steht für den freien Fluss und die regulierende Kraft der Leber. In der TCM-Einordnung beeinflusst es Psyche, Menstruation, Lunge und Darm.

Verbindungen

Diagnostik

Leber Yin beschreibt die kühlende, nährende Seite der Leber. Ein Mangel kann im TCM-Kontext Augen, Schlaf, Hitze und Sehnen betreffen.

Verbindungen

Diagnostik

Leere Hitze bei Herz‑Yin‑Mangel führt zu Nachtschweiß, Insomnia und innerer Unruhe; wichtig für Differenzierung bei Schweiß‑ und Schlafstörungen.

Verbindungen

Grundlagen

Die Lunge steuert die Atmung und verteilt das Yuan‑Qi über den Körper. Sie spielt eine Schlüsselrolle bei der Abwehr (Wei‑Qi) gegen äußere Pathogene und reguliert Flüssigkeiten und die Hautoberfläche. Symptome einer Lungen‑Schwäche sind Atemnot, Husten und erhöhte Infektanfälligkeit.

Verbindungen

Grundlagen

Lungen Qi beschreibt die funktionelle Kraft der Lunge. Es bewegt Atmung, verteilt Qi und Flüssigkeiten und senkt Qi nach unten ab.

Verbindungen

Diagnostik

Lungen Yang beschreibt die wärmende und bewegende Kraft der Lunge. In der TCM-Einordnung steht sie in Beziehung zu Wei Fen und Oberfläche.

Verbindungen

Diagnostik

Lungen Yin beschreibt die kühlende und befeuchtende Seite der Lunge. Ein Mangel zeigt sich im TCM-Modell eher trocken und gereizt.

Verbindungen

Grundlagen

Luo Mai sind Verbindungsgefäße der Leitbahnen. Sie vernetzen Meridiane und können im TCM-Kontext Sinnesorgane oder Nebenverläufe erklären.

Verbindungen

Grundlagen

Der Magen empfängt die Nahrung und leitet den Beginn der Verdauung ein; er arbeitet eng mit der Milz zusammen. Ein ausgeglichener Magen sorgt für guten Appetit und normale Verdauung; Disharmonien führen zu Völlegefühl, Übelkeit oder Sodbrennen.

Verbindungen

Akupunkturpunkte

Magen 45 ist ein Endpunkt des Magenmeridians. In der TCM-Einordnung wird er bei Magenpunkten mit Shen- und ZNS-Bezug genannt.

Akupunkturpunkte

Magen 6 ist ein Punkt im Kieferbereich. In der TCM-Einordnung wird er unter Magenpunkten mit Shen- und ZNS-Bezug genannt.

Akupunkturpunkte

Magen 8 liegt am Kopf. In der TCM-Einordnung wird er im Gesicht/Kopf-Verlauf mit Abzweigungen zu Du Mai 24 erwähnt.

Diagnostik

Magen Feuer beschreibt ein Hitze-Muster des Magens. In der TCM-Einordnung steht es bei Reflux, Zahnfleisch, Lunge, Blut und Unruhe.

Verbindungen

Diagnostik

Magen Kälte beschreibt ein Kältemuster im Magen. Im TCM-Kontext hängt es mit schwacher Verdauung, fehlendem Hunger und Kältezeichen zusammen.

Verbindungen

Grundlagen

Magen Qi beschreibt die Verdauungs- und Abwärtskraft des Magens. Es soll Nahrung aufnehmen, extrahieren und nach unten weiterleiten.

Verbindungen

Diagnostik

Magen Stau beschreibt eine blockierte Magenbewegung. In der TCM-Einordnung kann er aus Gallenblasen-Qi-Stau entstehen und Völlegefühl oder Druck erklären.

Verbindungen

Diagnostik

Magen Yang beschreibt die wärmende Verdauungskraft des Magens. Im TCM-Kontext hängt ein Mangel mit Kälte, Schwäche und wässrigem Schleim zusammen.

Verbindungen

Diagnostik

Magen Yin beschreibt die kühlende und befeuchtende Seite des Magens. In der TCM-Einordnung steht ein Mangel bei Trockenheit, Gastritis-Bezügen und rissiger Zunge.

Verbindungen

Grundlagen

Ein Hauptmeridian, der im Gesicht beginnt, über Thorax und Abdomen verläuft und starken Einfluss auf Verdauung, orale Strukturen und Qi‑Abwärtsbewegung hat.

Grundlagen

wird die Zuständigkeit der Nieren für Knochen und Knochenmark erwähnt; Marrow ist relevant für geistige Kapazität und ZNS‑Funktionen.

Grundlagen

Die Meridianlehre beschreibt ein Netzwerk von Leitbahnen (Jing‑Luo), das Qi und Blut transportiert und funktionale Beziehungen zwischen Organen, Körperoberfläche und inneren Strukturen herstellt.

Grundlagen

Milz Qi beschreibt die Transport- und Umwandlungskraft der Mitte. Im TCM-Kontext hängt es mit Resorption, Müdigkeit, Nässe und Blutungen zusammen.

Verbindungen

Diagnostik

Milz Yang beschreibt die wärmende Kraft der Mitte. Ein Mangel wird im TCM-Kontext mit Kälte, Erschöpfung und dünner Ausscheidung verbunden.

Verbindungen

Diagnostik

Milz Yin beschreibt die nährende und befeuchtende Seite der Mitte. Im TCM-Kontext taucht der Begriff bei Muskelatrophie und ZNS-Bezügen auf.

Verbindungen

Gesundheitsthemen

Morbus Alzheimer ist eine Form der Demenz. Im TCM-Kontext erscheint der Begriff im Zusammenhang mit Gedächtnis, Jing, Blutstau und Schleim.

Verbindungen

Gesundheitsthemen

Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung. Im TCM-Kontext taucht er bei Resorptionsstörung, Dünndarm und Verdauung auf.

Gesundheitsthemen

Morbus Menière ist eine Erkrankung des Innenohrs mit Schwindelanfällen, Ohrgeräuschen und Hörproblemen. In der TCM-Einordnung steht der Begriff bei Gallenblase, Nieren und Schleim-Kälte-Mustern.

Gesundheitsthemen

Morbus Reynaud beschreibt anfallsartige Durchblutungsstörungen, meist an Fingern oder Zehen. Im TCM-Kontext taucht er bei Kreislauf, Blutstau und Kältebezügen auf.

Gesundheitsthemen

Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems. Im TCM-Kontext erscheint MS im Zusammenhang mit Wei Syndrom, Nieren und ZNS-Mustern.

Verbindungen

Diagnostik

Nässe Kälte beschreibt ein TCM-Muster mit Schwere, Kältegefühl und verlangsamter Bewegung. Es taucht im TCM-Kontext oft bei Verdauung, Gelenken und Flüssigkeiten auf.

Verbindungen

Diagnostik

Nei Feng bedeutet innerer Wind. Die TCM nutzt den Begriff bei plötzlicher Bewegung, Zittern, Krämpfen oder neurologischen Mustern.

Verbindungen

Akupunkturpunkte

Nei Xi Yan sind Extra-Kniepunkte. In der TCM-Einordnung werden sie zusammen mit Magen 35 bei Kniegelenken genannt.

Grundlagen

Die Nieren speichern das Jing (Essenz) und sind grundlegend für Wachstum, Entwicklung und Fortpflanzung. Sie regulieren Wasserhaushalt, Knochen und das Hormon-/Fortpflanzungssystem; Nieren‑Schwäche zeigt sich oft in Ermüdung, Rückenschmerzen und Fortpflanzungsproblemen.

Akupunkturpunkte

Nieren 1 liegt an der Fußsohle. In der TCM-Einordnung steht der Punkt im Zusammenhang mit Yin Qiao Mai und dem Eintritt von Wei Yang nach innen.

Grundlagen

Nieren Jing ist die Essenz, die in den Nieren gespeichert wird. In der TCM-Einordnung trägt sie Wachstum, Fortpflanzung, Knochen, Mark und Gehirn.

Verbindungen

Grundlagen

Nieren Qi beschreibt die haltende und aufnehmende Kraft der Nieren. In der TCM-Einordnung trägt es Qi-Aufnahme, Ausscheidung und Fortpflanzung.

Verbindungen

Diagnostik

Nieren Yang beschreibt die wärmende Antriebskraft der Nieren. In der TCM-Einordnung treibt es Wasser, San Chiao, Verdauung und Ausscheidung an.

Verbindungen

Diagnostik

Nieren Yin beschreibt die kühlende und substanzielle Seite der Nieren. In der TCM-Einordnung steht es bei Jing, Knochen, Flüssigkeiten und Leere-Hitze.

Verbindungen

Gesundheitsthemen

Parkinson ist eine neurologische Erkrankung mit Bewegungsverlangsamung, Zittern und Muskelsteifigkeit. In der TCM-Einordnung verbindet sich der Begriff mit Wind, Schleim und ZNS-Mustern verbunden.

Verbindungen

Grundlagen

Wind symbolisiert Bewegung und wechselnde Symptome; Kälte führt zu Kontraktion/Blockade; Hitze zu Rötung, Entzündung und Beschleunigung. Relevanz in klinischer Differenzierung.

Grundlagen

Perikard wird häufig als Schutz des Herzens beschrieben; Perikard‑Störungen zeigen sich in Shen‑Symptomen und können bei emotionalen Traumata eine Rolle spielen.

Grundlagen

Qi fließt in Leitbahnen (Meridianen) durch den Körper. Stagnationen des Qi können sich verstärken und Folgen in anderen Organen auslösen. In der TCM ist Qi die zentrale Dynamik, die Gesundheit und Krankheit verbindet.

Grundlagen

In der Wen‑Bing‑Lehre kann ein rasches Fortschreiten von Qi‑Fen‑Störungen zu Xue‑Fen‑Pathologien führen; klinisch relevant bei schnellen Fieberverläufen.

Therapien

Qi Gong ist eine begleitende Praxis, die Wahrnehmung und Präsenz fördern kann.

Verbindungen

Diagnostik

Qi Mangel beschreibt in der TCM eine Schwäche der antreibenden Kraft im Körper. Betroffene wirken aus TCM-Sicht oft erschöpft, blass oder wenig belastbar.

Diagnostik

wird Qi‑Stagnation als Folge von Blockaden und als Ursache für weitere Muster (z. B. Blutstase) beschrieben.

Grundlagen

Ren Mai ist ein außerordentliches Gefäß auf der Körpervorderseite. Es wird oft mit Yin, Unterleib, Atmung und Konzeptionsgefäß übersetzt.

Gesundheitsthemen

Rhinitis bezeichnet eine Entzündung oder Reizung der Nasenschleimhaut.

Verbindungen

Grundlagen

Sie unterstützen die Funktion von Organen und sichern die materielle Basis für Beweglichkeit und Schutz. Sie gehören zur Yin-Seite und stehen neben Blut und Jing.

Verbindungen

Diagnostik

San Chiao Nässe beschreibt stockende Flüssigkeiten im Drei-Erwärmer-System. In der TCM-Einordnung entsteht sie, wenn die Rotation von Qi und Flüssigkeiten verlangsamt.

Verbindungen

Grundlagen

San Chiao Qi beschreibt die Bewegung des Drei-Erwärmers. Es koordiniert Auf- und Abbewegung von Qi, Yang, Yin und Flüssigkeiten.

Diagnostik

Schleim Hitze beschreibt in der TCM eine zähe Blockade, die sich mit Hitzezeichen verbindet. In der TCM-Einordnung steht sie oft bei Unruhe, Entzündungstendenz oder verlegten Herzöffnungen.

Verbindungen

Diagnostik

Schleim Kälte beschreibt eine zähe, blockierende Dynamik mit Kältezeichen. Im TCM-Kontext erscheint sie bei verlangsamten Prozessen, Trägheit und weißlich-wässrigen Sekreten.

Verbindungen

Grundlagen

Schweiß wird als Herz‑Flüssigkeit betrachtet; spontane Schweißausbrüche haben viele Ursachen und müssen in der Verschreibung unterschieden werden (Herz Qi/Herz Yin Mangel, Leere Hitze).

Verbindungen

Grundlagen

Qi‑Aktivitätsmuster, das zwischen innen und außen oszilliert; Shao‑Yang‑Muster zeigen oft Wechsel von Fieber und Frösteln oder halb‑innerliche, halb‑äußere Symptome.

Grundlagen

Eine der sechs klassischen Schichten; Shao‑Yin‑Muster betreffen Herz und Niere und äußern sich oft als Ermattung, Kälte oder Herz‑Nieren‑Dysbalance.

Grundlagen

Shen bezeichnet die geistig‑emotionalen Aspekte des Menschen; in der TCM wird Shen eng mit dem Herzen assoziiert.

Grundlagen

Herz, Dünndarm und Dickdarm beeinflussen Stuhlgang; Muster reichen von atonischer Verstopfung bis zu Nässe/Hitze Durchfällen.

Grundlagen

Substanz wird dem Yin zugeordnet. Dazu gehören Flüssigkeiten, Blut und Jing. Emotionale Dynamiken können Substanz verbrauchen oder blockieren.

Akupunkturpunkte

Yuan‑Punkt des Leber‑Meridians; reguliert Leber‑Qi, löst Stagnation und hat beruhigende Wirkung auf den Geist (Shen).

Grundlagen

Drei der sechs Schichten/meridianen Klassifikationen im klinischen Modell (Tai Yang: äußerste Schicht; Shao Yang: halb‑innerlich/halb‑äußere Schicht; Yang Ming: Wärmendes, innere Hitze).

Diagnostik

wird Schleim als Ursache für Herz‑Öffnungsblockaden (Depression, Dian) beschrieben; Schleim kann zu manischen Zuständen (Kuang) oder zu Apathie führen.

Diagnostik

Tinnitus bezeichnet Ohrgeräusche, die ohne äußere Schallquelle wahrgenommen werden.

Verbindungen

Grundlagen

Kurz: Wei Qi = Abwehr/oberflächlicher Schutz; Ying Qi = nährende Funktion im Inneren; Yuan Qi = source/Antrieb. Relevante Unterscheidungen bei Wasserhaushalt, Absenkung/Verbreitung und Verbindung zu Organbahnen.

Verbindungen

Grundlagen

Wei Fen ist die äußere Abwehrebene im Wen-Bing-Modell. Sie beschreibt, wie ein äußerer Einfluss zuerst die Oberfläche erreicht.

Verbindungen

Grundlagen

Abwehr‑Qi, das die äußeren Abwehrkräfte regelt; lokalisiert an der Körperoberfläche und in den Leitbahnen. Es schützt gegen äußere Pathogene und reguliert Schwitzen.

Grundlagen

Wei Yang ist der wärmende Yang-Aspekt der Abwehr an der Körperoberfläche. In der TCM-Einordnung bewegt er sich über Tai Yang und die Qiao Mai.

Verbindungen

Philosophie

Systematische Beziehung unter Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser; Grundlage für Organbeziehungen und Zyklen.

Grundlagen

Eine der vier Ebenen innerhalb der Wen‑Bing‑Lehre; die 'Ying/Xue' Ebenen beziehen sich auf Blut‑ und Nährschichten in fieberhaften Erkrankungen.

Grundlagen

Xue Mai sind Blutgefäße im TCM-Sprachgebrauch. Der Begriff verbindet Blut, Zirkulation und die Leitungswege im Körper.

Verbindungen

Grundlagen

Yang sorgt dafür, dass Prozesse stattfinden und Substanzen zirkulieren. Zum Yang gehört das Qi. Yang geht in zyklischen Wandlungen in Yin über.

Akupunkturpunkte

He‑Punkt des Gallenblasenmeridians; besonders wirksam bei Sehnen‑ und Muskelproblemen sowie für TMM‑Befunde.

Grundlagen

Gegenstück zum Yin Qiao; beeinflusst Gehfunktion, äußere Mobilität und das Wach‑/Aktivitätsniveau.

Gesundheitsthemen

Yang-Mangel beschreibt eine Schwäche der wärmenden, bewegenden oder aktivierenden Seite. Er steht in Verbindung mit Yang, Mangel und Kälte.

Verbindungen

Grundlagen

Yin trägt und stabilisiert Funktionen, die durch Yang angestoßen werden. Zum Yin gehören Flüssigkeiten, Substanz, Blut und Jing. Yin geht in zyklischen Wandlungen in Yang über.

Grundlagen

Eines der acht außergewöhnlichen Gefäße; reguliert Haltung, Schlaf‑Rhythmen und die innere Balance von Ruhe‑/Bewegungsfunktionen.

Gesundheitsthemen

Yin-Mangel beschreibt eine Schwäche der substantiellen, kühlenden oder befeuchtenden Seite. Er steht in Verbindung mit Yin, Mangel und Substanz.

Verbindungen

Gesundheitsthemen

Zhong Feng ist ein klassischer TCM-Begriff für Schlaganfall-ähnliche Ereignisse. Wörtlich bedeutet er „vom Wind getroffen“.

Verbindungen

Akupunkturpunkte

Punkt des Gallenblasenmeridians mit Verbindung zum Dai Mai; verwendet bei Kopfschmerzen, Augen‑ und Costal‑Schmerzen sowie bei Shao‑Yang‑Mustern.

Grundlagen

Konzept, welches beschreibt, welche Organe/Strukturen für die Aufnahme, Transformation und Verteilung von Qi verantwortlich sind (z. B. Milz, Lunge).