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Herz

心 Xin

In der TCM ist das Herz mehr als ein Blutpumporgan: es gilt als Sitz des Geistes (Shen). Es steuert den Rhythmus von Blut und Bewusstsein, beeinflusst Schlaf, Emotionen und klares Denken. Störungen des Herzens zeigen sich häufig als Schlafprobleme, Unruhe oder Konzentrationsschwierigkeiten.

Einordnung

In der TCM-Grundausbildung wird das Herz als ‚Kaiser‘ beschrieben: verantwortlich für Shen, Gesicht, Zunge, Schweiß, Diurese, Stuhl und Menstruation. Typische Pathologien: Tan/Schleim + Blutstase, Herz‑Yin‑/Qi‑Mangel; trägt wesentlich zur Beweglichkeit über Blutfluss bei.

Praxisbezug

Therapie: bei Herz‑Schleim und Blutstase schleimauflösende und blutbewegende Kräuter; Dao Qi San als Beispiel bei Herz‑feuer‑bedingter Hämaturie; Gesichtsfarbe und Zunge als Differenzierungshilfen.

Dieses Glossar erklärt TCM-Begriffe und ersetzt keine Diagnose, Therapie oder medizinische Beratung.